SPZ / Fachkräfte

Sonderpädagogische Zusatzausbildung (SPZ)

für Fachkräfte in der beruflichen Rehabilitation von Menschen
mit Behinderungen, insb. in WfbM

(Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung in WfbM)

Beginn 2017

29. März 2017 – 54. Lehrgang im Wochenrhythmus (Montag bis Freitag)
13. Nov. 2017 - 55. Lehrgang im Wochenrhythmus (Montag bis Freitag)

54. Lehrgang vom 29. März 2017 bis 09. Mai 2018 - Zeitleiste
55. Lehrgang vom 13. Nov. 2017 bis 11. Jan. 2019 - Zeitleiste

Anmeldeformular 2017

Eine Übersicht der einzelnen Termine befindet sich auch im Download-Bereich.

Kosten

Die Kosten für den jeweiligen Lehrgang betragen 3.288,60 € pro Teilnehmer/-in. (Nicht enthalten sind Fahrt- bzw. Reisekosten für die Teilnehmer/-innen zu externen Exkursionen)

Der Kurs ist nach Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZAV) zertifiziert.

Ansprechpartnerin

Ute Kahle

 

Zielgruppe / Zulassungsvoraussetzungen

Voraussetzungen für die Teilnahme am Lehrgang sind eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine mindestens einjährige praktische Tätigkeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen oder einer anderen Einrichtung der Rehabilitation.

Zielsetzung

Ziel der berufsbegleitenden Fortbildungsmaßnahme ist es, über die im Ausbildungsberuf erworbenen Fähigkeiten hinaus eine zusätzliche Qualifizierung für die Arbeit mit körperlich, geistig und seelisch behinderten Menschen zu vermitteln. Es soll die Möglichkeit zum Erwerb und zur Vertiefung von Fachkenntnissen über Behinderungsformen, ihre Ursachen und Folgeerscheinungen aus pädagogischer, medizinischer, soziologischer und psychologischer Sicht gegeben werden. Besonderer Wert wird auf die Umsetzung der Kenntnisse in die praktische Arbeit mit erwachsenen behinderten Menschen gelegt. Sie dient der Sicherung und Beschäftigung entsprechend den Vorgaben des SGB IX, Werkstättenverordnung. Für die Sonderpädagogische Zusatzausbildung gelten eine Reihe übergeordneter Lernziele, die sich an den Lehrgangsempfehlungen (FAB) des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB) orientieren.

Inhalte

Das Lehrgangskonzept sieht 14,5 Wochenblöcke vor, die sich über einen Zeitraum von ca. 1 ½ Jahren erstrecken und umfasst ein Unterrichtsvolumen von 650 Stunden. Diesen Wochenblöcken sind folgende Themen zugeordnet:

  • Die Aufgaben der Fachkraft in der WfbM
  • Geschichte, System und Konzepte der Behindertenhilfe
  • Menschen mit Lernschwierigkeiten verstehen und fördern
  • Menschen mit Lernschwierigkeiten II
  • Diagnostik und Förderplanung
  • Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen verstehen und fördern
  • Praxisprojekt entsprechend individueller Zielvereinbarung
  • Stabilisierung durch Arbeit bei Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen
  • Berufliche Bildung in der WfbM
  • Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten verstehen und fördern
  • Menschen mit körperlichen und Sinnesbeeinträchtigungen verstehen und fördern
  • Kommunikation und Mediation
  • Wege auf den allgemeinen Arbeitsmarkt
  • Rechtliche Grundlagen der Arbeit in der WfbM
  • Abschlussverfahren

Abschlussverfahren

Zulassungsvoraussetzung zum Abschlussverfahren ist zum einen die regelmäßige Teilnahme und zum anderen die Erarbeitung eines Beispiels individueller Förderplanung sowie einer praxisorientieren Projektarbeit. Der Lehrgang wird mit einer Prüfung abgeschlossen. Die erbrachten schriftlichen und mündlichen Leistungen werden benotet. Über den erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs wird ein Zertifikat ausgestellt. Das Zertifikat ist bundesweit anerkannt von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen und ermöglicht bundesweit die Tätigkeit als „Fachkraft für Arbeits- und Berufsförderung“.

Anmeldung

Ihre Anmeldung (Download) richten Sie bitte per eMail oder Fax an:

Sabine Olthoff